Zusammenfassung

Am Montag rief ich ein weiteres Mal beim Jugendamt an. Da ich meine Sachbearbeiterin nicht erreichen konnte,  rief ich die Abteilungsleiterin an.
Was ich mir da anhören musste macht mich Fassungslos.  Welch Dreistigkeit,  ich habe momentan aber nicht die Kraft mich zu wehren.
Meine Sachbearbeiterin schickte mir ein Programm wo ich teilnehmen könnte,  so ihre Aussage.  Generell finde ich solch ein Elterntraining schon klasse und würde es gerne nutzen,  aber wie soll ich mir 8 Montage frei nehmen.  Das geht schlicht nicht. Die Kurse sind Vormittags.
Ich rief da also an und erklärte warum ich das nicht machen kann.
Da bekam ich doch glatt zu hören : ich würde mit meinem Arbeitgeber reden und sofort Stunden reduzieren,  es sind meine Kinder und die wären mir viel wichtiger und wenn das Geld nicht reicht kann man ja ergänzende Sozialleistungen beantragen.
Ich bin echt ausgeflippt. Das heißt nämlich für mich das ich mich nicht genug kümmere und ich meine Kinder nicht genug liebe.
Die auf ihrer Beamtenwolke hat leicht reden, jeder Arbeitnehmer in der normalen Wirtschaft wäre seinen Job los,  ich als Selbstständige kann es noch weniger. 
Wir diskutierten noch eine Weile und ich habe es dann aufgegeben.  Es bringt nichts.  Die wollen nicht helfen.
Aber prompt und oh Wunder *ironieaus * meldet sich Montagabend  die Tagesgruppe um ein weiteren Besuch zu vereinbaren und die Gruppenleiter wollen sich vorstellen.  Dies geschah dann Mittwoch.
Am nächsten Freitag hat Leon einen Besuchstag und dann wird entschieden ab wann er hin geht.

Gestern waren wir wieder zur Kontrolle in der Vitosambulanz und ich besprach mit Herr Schmidt die Lage und wir sind uns einig,  er hat mittlerweile auch die Sachbearbeiterin kennen gelernt und unsere Meinung über sie ist sehr ähnlich.
Er sagt auch rechnen sie nach den Weihnachtsferien mit Aufnahme.  Ja so sehe ich das auch.

Kinder

Beni leidet momentan sehr unter seinem Bruder.  Traut sich aber oft nicht was zu sagen,  aber er redet mit Natascha und die gibt es mir weiter.  Ich kann ihn verstehen,  aber auch nicht alles ändern,  dazu bräuchten wir eine 4 Raumwohnung und die kann ich mir bei unseren Mietpreisen nicht leisten,  also müssen wir Kompromisse finden,  was nicht immer einfach ist.

Leon
Es ist eine Katastrophe mit ihm.  Respektlos gegen jeden und alles,  egoistisch und nur er zählen.
Regeln müssen 1000 fach diskutiert werden und er sucht trotzdem noch ein Schlupfloch um sie auf zu weichen,  Konsequenzen interessieren Null.
Schule ist ein Ort zum spielen und sich prügeln,  Hausaufgaben müssen nicht gemacht werden. Er lügt ohne rot zu werden und versucht mir auf der Nase rum zu tanzen.
Jeden Tag die selbe Leier. 
Das ich nur noch selten mit ihm in normalem Ton rede juckt ihn überhaupt nicht. 
Aber sich permanent darüber beschweren wie ungerecht ihn alle behandeln. Ja nee ist klar.
Herr Schmidt hat ihn mal wieder zur Ordnung gerufen und er ist der einzige der bei Leon noch durchdringt.  Zumindest ein bisschen.

Es kostet mich so viel Kraft momentan und ich wäre für Unterstützung so dankbar und werde nur hin gehalten und vertröstet

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