Theresienstift

Wir wurden dort sehr freundlich und warmherzig begrüßt und der Leiter hat mich tief beeindruckt,  das schaffen nur sehr wenige Menschen.
Er hat mich 45 Minuten interviewt,  ließ sich die Familienstrukturen erklären, nicht nur die von jetzt sondern auch die von mir und meiner Kindheit und des Vaters.  Er hat sich in dieser Zeit ein sehr umfassendes Bild gemacht und meine Mauer sehr stark ins wanken gebracht.  Das schaffen nur wenige,  meine Mauer ist relativ stabil und normalerweise lass ich da niemand dahinter.  Er kletterte mühelos dahinter und das ohne das ich ins Detail gehen musste. Dadurch bin ich jetzt total von der Rolle,  stehe neben mir und muß das erst einmal verdauen.
Er bekräftigt das bei uns ganz dringend Hilfe nötig ist und das er Leon auf die Überholspur stellt, sprich wir werden vorgezogen, sobald ein Platz frei wird in einer passenden Gruppe wird Leon da rein rutschen.
Die Tagesgruppe wird 3 Säulen beinhalten.  Einmal die Arbeit mit Leon,  dann Leon in der Gruppe und sozialen Umfeld und Elternarbeit. Ich denke gerade der letzte Punkt wird für mich harte Arbeit und ich hoffe das wir es schaffen. Ich weiß das ADHS/ADS auch viel durch äußere Einflüsse geprägt wird, sprich wie stark sich das Krankheitsbild zeigt hat auch viel mit außen zu tun und das hat er heute noch mal betont.
Jetzt warten wir also auf den Platz und schauen was die Zeit bringt.

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