Gespräch mit dem Stationsarzt

leider kam der Vater wieder nicht zum Termin mit. Wie bei allen anderen Terminen war die Arbeit wichtiger 😦

Was in sofern blöd ist, das die Medikamentengabe sich weiter hinaus zögert. Denn diese kann nur begonnen werden, wenn er das persönliche Gespräch hatte. Ich könnte schreien.

Mein nächster Schritt ist, ihm die Gesundheitsfürsorge zu entziehen, entsprechende Schritte leite ich nächste Woche ein. Der Stationsarzt begrüßte diesen Schritt, denn so können wir einfach nicht arbeiten. Er sagte auch das ich sehr gute Chancen hätte diese zu bekommen. Fakt ist nämlich: Leon ist seit 7 Wochen in der Klinik und er hat sich dort nicht einmal gezeigt. Lässt die Termine platzen. Bis das durch ist dauert natürlich, aber wenn ich das richtig verstanden habe kann das Jugendamt als Vertreter eingesetzt werden bis es durch ist.

Fakt ist: Leon hat ADHS, er braucht dringend Medikamente um seine Defizite auf zu arbeiten. Er ist zum Beispiel im motorischen Bereich auf dem Stand eines 5,2 Jährigen (balancieren, werfen und so was) in den restlichen Bereichen sieht es recht ähnlich aus.

Gut ist das Leon in der Tagesklinik bleiben kann, erstmal die nächsten 3 Monate, dann soll er wieder in die Schule wechseln, aber an eine Tagesgruppe angeschlossen werden. Das heißt er wird Mittags in der Schule abgeholt und in die Tagesgruppe gebracht und Abends wieder gebracht. In der Tagesgruppe bekommt er dann die Therapien die er so dringend braucht um alles aufzuarbeiten.

Die Schule ist auch ein Thema. Der Lehrer sagt das er Leon durchaus, wenn er eingestellt ist in einer Regelschule sieht, mit Begleitung der dezentralen Schule.

Wow, da kommt noch ganz viel auf uns zu.

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2 Gedanken zu “Gespräch mit dem Stationsarzt

  1. Väter müsste man manchmal wirklich auf den Mond schießen. Ich muss mich auch mit so einem Exemplar rumplagen…in 2,5 Jahren nicht einmal gefragt, wie es dem Kind geht oder überhaupt irgendwas, dann auf einmal fällt ihm ein, dass die Behandlung der Tochter schlecht sei, meckert rum und will irgendwas durchsetzen, was für die Tochter gar keinen Sinn macht..und ich muss mir anhören, dass ich der Tochter die bestmögliche Therapie verweigere…und ist sich, als ich nicht sofort springe und erkläre, dass die Tochter gut eingestellt sei, nicht zu blöd. die Ärztin hinter meinem Rücken anzurufen und ihr zu erklären, dass alles falsch läuft mit dem Kind. Sehr angenehm, wen ein Elternteil der behandelden Ärztin das Vertrauen entzieht… Naja, immerhin war sie vorbereitet, da ich ihr schon gesagt hatte, dass es Probleme gibt…und sie hat ihm gesagt, dass sie keine andere Therapie für das Kind für sinnvoll hält….und plötzlich ist er wieder ruhig (musste wohl nur mal gesagt werden) und hat seit nunmehr wieder 3 Monaten nicht gefragt, wie es der Tochter geht…

  2. Ja wir schießen sie auf den Mond, da können sie nicht allzu großen Schaden anrichten. Was mich immer so wütend macht, es geht den meisten nicht um die Sache an sich, sondern darum der Frau das Leben zu erschweren.

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