Gute Nachrichten

Leon darf in die Fröbel Schule. Frau Herz hat mir gestern zugesagt. Dienstag bekomme ich die Anmeldung und dann ist alles sicher. Ich freu mich so.
Das beste ist, sie haben in diesem Jahr eine Klassenstärke von 10 Kindern. Das ist sowas von perfekt für meinen Süßen und ich freu mich hier richtig doll. Er kann somit Anlauf nehmen und startet mit Schwung dann seine schulische Laufbahn 😉
Wobei ich ja jetzt schon den einen oder anderen blöden Kommentar zu hören bekam und mich das ärgert. Da wird dann ganz entsetzt gefragt du tust dein Kind auf eine FÖRDERSCHULE? Mit einer Betonung da werde ich sauer. Ja ich tue ihn auf eine Förderschule! Ja ich tue das freiwillig! Ja ich habe das entschieden! Grummel… Was bringt es ihm wenn er zwar vom Kopf her in der ersten Klasse mit kommt, aber der Rest im Weg ist? Was hat er davon wenn er schon in der ersten Klasse zurück gestuft wird und oder sitzen bleibt? Nix hat mein Sohn davon. Er verliert die Lust am lernen, er geht nicht mehr gerne in die Schule und er verweigert sich! Hat er dann gewonnen? Nein er hat dann leider auf ganzer Linie verloren.
Das wäre mehr als schade, denn wenn er das möchte kann er auch sein Abitur machen, aber dazu braucht es einen guten Start und manche Kinder brauchen eben mehr Anlauf und in 10 Jahren fragt kein Mensch mehr nach dem Start sondern es werden die Leistungen gewertet die er dann bringt. Also einfach mal in die Zukunft denken.

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2 Gedanken zu “Gute Nachrichten

  1. Ich finde die Entscheidung richtig und mutig – und wünsche mir manchmal Eltern, die eben auf ihre Kinder sehen und nicht auf das, was die Umwelt dazu sagen würde. So manchem Kind täten sie einen großen Gefallen damit. ( Und manchmal bekommt man als Lehrer dann sogar ein Dankeschön, nachdem sich der erst grundlegened abgelehnte Tipp als für das Kind richtig erwiesen hat. ) Dabei gings nicht um die Förderschule sondern nur um eine Leseschule über 6 Wochen

  2. Hallo und herzlich willkommen hier.
    Richtig ist die Entscheidung auf jeden Fall. Mit dem Ausdruck mutig tu ich mich schwer, ich weiß und verstehe was du meinst, aber ich finde nicht das es mutig ist sondern vielleicht eher vernünftig. Liegt vielleicht daran das ich selbst eine katastrophale Schulkarriere zu verbuchen habe und noch weiß wie schlimm es teils war, weil gewisse Menschen die falsche Entscheidungen getroffen haben. 🙂
    Was ist an 6 Wochen lesen so schlimm?? Versteh ich nicht, wobei man das ja nur braucht wenn im Elternhaus nicht genug geübt wird und den Kindern zu wenige Angebote gemacht werden. Oder sehe ich das falsch?

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